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	<title>Black Europe</title>
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	<description>The Sounds And Images Of Black People In Europe - Pre 1927   – Grammy Nominee 2015 – BEST HISTORICAL ALBUM –</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2017 16:28:44 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Black Europe</title>
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		<title>Der „Missing Link“ zwischen Folklore und Jazz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 15:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrelang hat der Bonner Jazzhistoriker Rainer Lotz nach alten Aufnahmen von schwarzen Musikern in Europa gesucht. Seine spektakulären Funde veröffentlicht er nun in einer Box mit 44 CDs.&#160; &#160; &#160; &#160; Am Anfang klingt dieser Song wie viele andere in jener Zeit. Eine Männerstimme singt einen offenbar lustigen Text, der Klavierspieler lässt dazu im gängigen &#8230; </p>
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<div class="c-summary__intro" data-qa="Article.Intro"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-195 alignleft" src="http://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe10-300x238.png" alt="" width="300" height="238" srcset="https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe10-300x238.png 300w, https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe10-768x608.png 768w, https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe10-1024x811.png 1024w, https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe10.png 1872w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jahrelang hat der Bonner Jazzhistoriker Rainer Lotz nach alten Aufnahmen von schwarzen Musikern in Europa gesucht. Seine spektakulären Funde veröffentlicht er nun in einer Box mit 44 CDs.&nbsp;</div>
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<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials">&nbsp;</div>
<p><span class="c-article-text__drop-cap">A</span>m Anfang klingt dieser Song wie viele andere in jener Zeit. Eine Männerstimme singt einen offenbar lustigen Text, der Klavierspieler lässt dazu im gängigen Ragtime-Stil seine linke Hand über die Tastatur hüpfen. Nach ein paar Strophen greift der Sänger zur Mundharmonika. Und dann geschieht etwas Bemerkenswertes &#8211; in das Mundharmonika-Solo mogeln sich Töne, die da eigentlich nicht hingehören, schräge, schiefe Klänge.</p>
<p><span id="more-194"></span></p>
<p>Es sind Töne, die ein paar Jahre später unter dem Namen Blue Notes Karriere machen werden. Doch als Pete Hampton diese Musik in den Trichter eines Phonographen bläst, weiß er nichts von Blue Notes. Es ist das Jahr 1904, und die Aufnahme entsteht nicht in Nordamerika, sondern in London.</p>
<p>Die Songs von Pete Hampton, dem Mundharmonika spielenden Sänger, sind nun zu hören auf der CD-Sammlung „Black Europe“, die der Bonner Jazzhistoriker und Schallplattensammler Rainer Lotz mit einem Team von Fachleuten herausgebracht hat. 44 CDs umfasst diese Mammutedition, die sich zum Ziel gesetzt hat, sämtliche Tonaufnahmen zu präsentieren, die schwarze Musiker in Europa gemacht haben – und zwar vor 1926, jenem Jahr, in dem das elektrische Mikrofon erfunden wurde, das den rein mechanischen Phonographen ablöste und somit Musikaufnahmen zur Massenware machte, die für jeden erschwinglich wurde. Nur auf den ersten Blick ist eine solche Edition ein musikalisches Kuriositätenkabinett. Denn diese Veröffentlichung dokumentiert ein spannendes und umfangreiches Kapitel der Musik- und Kulturgeschichte, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist.</p>
<h3 class="o-headline">„Das nannte man Nigger Song and Dance“</h3>
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</div>
<p>In den Jahrzehnten um 1900 hatte sich in den europäischen Großstädten unter den Begriffen Revue, Varieté oder Music Hall eine Form der Unterhaltungsshow etabliert, zu deren Programm meist auch eine Darbietung schwarzer Künstler gehörte. „Das nannte man Nigger Song and Dance“, erklärt Rainer Lotz, „oder auch Black and White, weil viele dieser Entertainer mit einer weißen Partnerin auftraten, was damals in den Vereinigten Staaten undenkbar war“.</p>
<p>Hunderte afroamerikanische Musiker und Tänzer tingelten also durch Europa, um diesen Bedarf an Exotik zu decken. Das Reisen war in jenen Tagen leicht in Europa, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs brauchte man noch nicht einmal einen Pass. „Und der Rassismus war in Europa nicht annähernd so brutal wie in den Vereinigten Staaten“, sagt Lotz. Deshalb ließen sich viele der schwarzen Künstler dauerhaft in Europa nieder.</p>
<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials">&nbsp;</div>
<p>Während die Europäer also selbst noch Polka, Mazurka, Walzer und Rheinländer tanzten, ließen sie sich in den Vergnügungsstätten von mitunter wild aufspielenden Ensembles wie dem Ciro’s Club Coon Orchestra, den Versatile Four oder den Four Black Diamonds unterhalten. Eine Sängerin namens Belle Davis trat mit schwarzen Kindern auf, die sangen und Purzelbäume schlugen. Manche wie etwa die Bohee Brothers brachten es zu großem Ansehen.</p>
<p>Sogar Mitglieder der englischen Königsfamilie ließen sich von den Bohees das Banjo-Spiel beibringen. Doch die einzige aus dieser großen Unterhaltungstradition, deren Name man heute noch kennt, ist Josephine Baker. Ein Tänzer, der als Kind mit der Belle-Davis-Truppe nach Europa gekommen war, hatte Baker vermittelt.</p>
<h3 class="o-headline">Das fehlende Stück zwischen Folklore und Jazz</h3>
<p>Josephine Baker mag zwar als erotisches Gesamtkunstwerk eine Sensation gewesen sein, einen Jazzfachmann bringen ihre Darbietungen allerdings nicht aus der Fassung. Spektakulär hingegen sind die älteren, um 1900 gemachten Aufnahmen etwa von Pete Hampton oder den Versatile Four. „Das sind Vorformen des Jazz“, sagt Rainer Lotz, „ein Missing Link zwischen Folklore und Jazz“, nach dem die Jazzhistoriker lange gesucht haben.</p>
<p>Dass diese musikalischen Übergangsformen ausgerechnet in Europa aufgefunden wurden, wundert Lotz nicht. „Die amerikanischen Jazzforscher hatten die Musiker, die nach Europa gegangen waren, einfach nicht mehr auf dem Radar“, sagt er. Dazu komme, dass es in Amerika kaum vergleichbare Aufnahmen gebe. „In den Vereinigten Staaten hatten schwarze Musiker in dieser Zeit oft keinen Zugang zu den Tonstudios“, erklärt Lotz. Außerdem sei die Musik der Schwarzen auch aus kommerziellen Gründen nur selten auf Wachswalzen oder Platten festgehalten worden. Denn die potenziellen Käufer dieser Musik waren ebenfalls Schwarze – und die hatten meist kein Geld für die teuren Abspielapparaturen.</p>
<p>Die Veröffentlichung der Aufnahmen und die umfangreiche Textsammlung, in der historische Zusammenhänge erschlossen, unglaubliche Lebenswege recherchiert und bizarre Geschichten erzählt werden, das ist im Grunde Rainer Lotz’ Lebenswerk. Lotz sammelt seit Jahrzehnten alte Tonaufnahmen, und in seiner 60.000 Platten und Wachswalzen umfassenden Sammlung befinden sich viele Aufnahmen der schwarzen Musiker in Europa. „Ich wusste außerdem von meinen Recherchen, dass es von diesen Musikern rund 2000 Aufnahmen geben muss“, doch die konnten überall in der Welt verstreut sein.</p>
<h3 class="o-headline">Alte Platten erklingen wieder</h3>
<p>Vor vier Jahren machten sich Lotz und die beiden Briten Jeffrey Green und Howard Rye an die Arbeit. Sie schrieben rund 500 Sammler und Archive an auf der Suche nach Aufnahmen. „Rund 1500 haben wir gefunden“, sagt Lotz. Manche waren nicht mehr zu rekonstruieren, weil der Schellack der Platten beschädigt oder das Wachs der älteren Walzen von Pilzen zerfressen war. Doch immerhin rund 1250 Musikdokumente brachte der Toningenieur Christian Zwarg in erstaunlicher Qualität wieder zum Klingen.</p>
<p>„Black Europe“ – damit meint Lotz nicht nur die afroamerikanischen Musiker, die sich auf den Bühnen der europäischen Vergnügungsstätten verdingten. „Black Europe“ um 1900 – das sind auch jene Afrikaner, die aus den Kolonien der europäischen Staaten geholt wurden, um in zoologischen Gärten, auf Weltausstellungen und Volksfesten als lebendige exotische Ausstellungsstücke herzuhalten. Auch sie brachten ihre Lieder mit – und sangen sie in Phonographen-Trichter.</p>
<p>Mit den amerikanischen Vorformen des Jazz hat diese Folklore freilich nichts zu tun. Dennoch ist die gemeinsame Würdigung von Afroeuropäern und Afroamerikanern erhellend. Denn Lotz kann anhand einzelner Biografien nachweisen, dass es zwischen den beiden Gruppen einen regen Austausch gab.</p>
<h3 class="o-headline">Neue Karriere-Möglichkeiten für Afrikaner</h3>
<p>Etwa nach dem Ersten Weltkrieg: Als es für Amerikaner schwieriger wurde, nach Deutschland zu kommen, nahmen oft Afrikaner aus den deutschen Kolonien deren Platz ein. Wer sich gestern noch als Feuerschlucker in einer reisenden Völkerschau verdingte, konnte schon morgen Schlagzeuger in einer Jazzband sein. Denn das Schlagzeug, das Jazzinstrument schlechthin, musste auch in Orchestern, in denen Weiße spielten, von einem Schwarzen bedient werden.</p>
<p>Der Jazz, so wollte es das europäische Publikum, sollte aus erster Hand geliefert werden. „Deshalb konnte vor 1933 kein Deutscher Jazz spielen“, erklärt Rainer Lotz. Dass sich das ausgerechnet änderte, als die Nazis die Bands der Schwarzen verboten und die deutschen Jazzfans gezwungen waren, selbst zu spielen – über diesen „Treppenwitz der Geschichte“ freut sich Lotz besonders.</p>
<p>Mehr Infos auf der Webseite von&nbsp;<a class="o-link" title="„Black Europe“" href="http://www.black-europe.com/" target="_blank" name="inlineLink_">„Black Europe“</a>.</p>
<p><em>„Black Europe“, die 44-CD-Box mit zwei reich illustrierten Büchern (Texte in englischer Sprache) und einer Index-CD ist erschienen beim Label Bear Family (www.black-europe.com), Subskriptionspreis bis 31. Dezember: 499 Euro</em></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Black music: The European connection</title>
		<link>https://black-europe.com/black-music-the-european-connection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 15:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>It turns out that black music’s first British fan could have been Queen Victoria. A century or so before Michael Jackson held sway a gospel group of 11 black singers from Fisk University in Tennessee sailed from Boston to Liverpool and gave concerts throughout Europe including one for the Queen in 1874. So popular were &#8230; </p>
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<p>So popular were they that they returned the following year and were welcomed back by another fervent admirer, William Gladstone.&nbsp;</p>
<p>The Fisk Jubilee Singers were the first of a whole host of Afro-American singers who brought black music to Europe in the years before the First World War.</p>
<p><span id="more-191"></span></p>
<p>After the Fisk Jubilee Singers came (in a then very non-PC world) ‘The Jolly Coons’ from Virginia, a company of “freed slaves’ who in an 1882 tour entertained audiences as far afield as Glasgow, Carlisle, Newcastle, Sheffield and Manchester.</p>
<p>More acts followed and by the early 1900s a black musical “Dahomey” wowed audiences in London’s Shaftesbury Avenue. More royal patronage also followed. In June 1903, the entire cast of the show was invited to perform at Buckingham Palace for the ninth birthday of Prince Edward of Wales.</p>
<p>By the end of the First World War, black music’s new and unruly child had arrived on the scene &#8211; jazz . In June 1919, 36 members of the Will Cook Orchestra sailed from New York to the UK for a series of concerts including one at London’s Royal Philharmonic Hall.&nbsp;</p>
<p>At the same time, efforts were being made to record African music either in its homeland or by bringing selected performers over to London to record. One such was Josiah Jesse Ransome-Kuti, born in Nigeria and raised as a pious Christian. He died in 1930, but is probably best remembered now as the grandfather of the man who obviously inherited his musical genes, Fela Ransome-Kuti, the star who created Afrobeat and became one of the continent’s biggest musical stars.</p>
<p>In the US, the world of vaudeville offered an escape route for one Josephine Freda Macdonald who had witnessed the savage East St Louis race riots of 1917 when up to 200 Afro-Americans were killed. She was married at 13 to a musician and then at 16 to a Pullman porter called Baker whose name she used for the rest of her life.</p>
<p>A hit in the States, Josephine Baker was to find her greatest fame in Paris, where she became a huge film and recording star. By the time she died in 1975 she was considered a national heroine for her work with the French Resistance during the war and her work with orphans.</p>
<p>Baker and her fellow black musicians’ stories, largely hidden until now, are told in vivid detail and with impeccable research in a new CD set called Black Europe, a monumental (in every sense of the word) release that chronicles the history of black music in Europe up to 1928.&nbsp;</p>
<p>The scope, variety and qualities revealed by the books and the recordings are immense and almost numbing in impact – an impact that’s all the greater because they tell stories that we’ve never heard before.</p>
<p><em>Black Europe is available from Bear Family priced £405</em></p>
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		<title>Die Grammys sind wirklich für die Tonne</title>
		<link>https://black-europe.com/die-grammys-sind-wirklich-fuer-die-tonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 14:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehn Dollar kostet die CD neu bei amazon.com, die nun in der Kategorie „Best Historical Album“ ausgezeichnet wurde: Hank Williams „The Garden Spot Programs, 1950“. Nichts gegen Hank Williams, nichts gegen den Preis von 10 Dollar, nichts gegen diese 65 Jahre alten Country Aufnahmen. Die Wahl der Grammy Mitglieder zeigt vielmehr, dass sie entweder keine &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-182 alignleft" src="http://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe6-300x198.png" alt="" width="300" height="198" srcset="https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe6-300x198.png 300w, https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe6-768x508.png 768w, https://black-europe.com/wp-content/uploads/2017/01/black-europe6-1024x677.png 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zehn Dollar kostet die CD neu bei amazon.com, die nun in der Kategorie „Best Historical Album“ ausgezeichnet wurde: Hank Williams „The Garden Spot Programs, 1950“. Nichts gegen Hank Williams, nichts gegen den Preis von 10 Dollar, nichts gegen diese 65 Jahre alten Country Aufnahmen. Die Wahl der Grammy Mitglieder zeigt vielmehr, dass sie entweder keine Ahnung von dem haben, was sie da treiben oder die ganze Wahl ein abgekartetes Spiel ist. Einfach unglaublich!</p>
<div id="attachment_7721" class="wp-caption alignright">„Black Europe“ fiel bei den Grammys durch.</div>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p>Warum ich mich so aufrege? Ganz einfach, denn zur Wahl stand auch die wahrscheinlich bedeutendste historische Veröffentlichung, die es je gab, gibt und wohl geben wird. „<a title="Black Europe" href="http://blog.nz-online.de/peltner/2014/12/06/grammy-nominierung-fuer-deutsche-produktion/" target="_blank">Black Europe: The Sounds And Images Of Black People In Europe Pre-1927</a>„, veröffentlicht auf dem deutschen Label&nbsp;<a title="Bear Family Records" href="http://www.bear-family.de/" target="_blank">Bear Family Records</a>. Rainer Lotz, Jeffrey Green und Howard Rye haben an diesem einmaligen Monumentalwerk Jahre gearbeitet, in Archiven und Sammlungen in aller Herren Länder nach Aufnahmen gesucht. Die Produzenten und Musikhistoriker haben auf 44 (!) Cds 1244 Aufnahmen zusammen getragen, das ganze mit reichlich Bild- und Hintergrundmaterial zu jedem Song in zwei gebundenen Büchern ergänzt. Hinzu kam ein Label, das sich überzeugen ließ, solch ein aufwendiges Projekt zu unterstützen und zu finanzieren. Mit „Black Europe“ wurden in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt, an denen sich zukünftige Boxsets messen lassen müssen.</p>
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<p><span class="wrap_inline_mp3j"><span id="playpause_mp3j_0" class="gfxbutton_mp3j play-mjp">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span id="load_mp3j_0" class="loadB_mp3j"></span><span id="posbar_mp3j_0" class="posbarB_mp3j"></span><span id="T_mp3j_0" class="T_mp3j">Black Europe</span><span id="statusMI_0" class="indi_mp3j"></span></span></span></p>
<div class="ui-slider-range ui-widget-header ui-corner-all ui-slider-range-min">&nbsp;</div>
</div>
<p>Was die Grammy Juroren, die höchstwahrscheinlich gesäßfreundlich im Sessel lieber Justin Timberlake und Jay Z hören als knisternde Recordings aus den Anfangszeiten der Aufnahmetechnik, mit so einer Entscheidung sagen ist ganz klar: Egal was, der Aufwand lohnt sich nicht. Wenn historische Aufnahmen, bei aller Wertschätzung für Hank Williams, bei einer Radioperformanceserie aus den 1950er Jahren aufhören, dann haben da einigen Leutchen in der Jury ihren Job verfehlt.</p>
<p>In den Pop, Rock, HipHop, R&amp;B, eben den verkaufsstarken Genres, gewinnen immer die üblich Verdächtigen. Von daher waren die Grammys in diesen Bereichen immer so absolut unbedeutend für jemanden, der auch nur ein bisschen Ahnung und Interesse an der Musik und ihrer Entwicklung hat. Aber die Entscheidung in diesem Jahr in der Kategorie „historisches Album“…. Ich hätte gerne geschrieben, sie macht mich sprachlos. Aber dem ist nicht so, wie man hier sieht. Ich kann nur hoffen, dass Musiksammler und -historiker, wie Rainer Lotz, und Labels, wie Bear Family, sich von solch einer Klamaukveranstaltung in Los Angeles nicht entmutigen lassen. „Black Europe“ ist und bleibt eine einzigartige Klang-, Sprach- und Musiksammlung, deren Wert man überhaupt nicht in Worte fassen kann.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://blog.nz-online.de/peltner/2015/02/08/die-grammys-sind-wirklich-fuer-die-tonne/</p>
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		<item>
		<title>… it is gorgeous! An incredible feat of research…</title>
		<link>https://black-europe.com/it-is-gorgeous-an-incredible-feat-of-research/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… it is gorgeous! An incredible feat of research… &#160; A’Lelia Bundles, journalist and writer, trustee of Columbia University and on the board of the Foundation for the National Archives … what an amazing work … and the results look spectacular. &#160; Don Niles, PhD, Acting Director &#38; Senior Ethnomusicologist Institute of Papua New Guinea &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>… it is gorgeous! An incredible feat of research…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A’Lelia Bundles, journalist and writer, trustee of Columbia University and on the board of the Foundation for the National Archives</p>
<p><strong>… what an amazing work … and the results look spectacular. </strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Don Niles, PhD, Acting Director &amp; Senior Ethnomusicologist Institute of Papua New Guinea Studies; Vice President, International Council for Traditional Music</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mark Berresford, jazz historian, editor of Vintage Blues &#038; Jazz Mart</title>
		<link>https://black-europe.com/mark-berresford-jazz-historian-editor-of-vintage-blues-jazz-mart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:24:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; …jazz histories and reference books will need serious revision in the light of much of what is presented here. There are just too many surprises and delights to mention in a review. I know it’s a lot of money, but it’s a lot of words, a lot pictures and a whole lot of &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://black-europe.com/mark-berresford-jazz-historian-editor-of-vintage-blues-jazz-mart/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mark Berresford, jazz historian, editor of Vintage Blues &#038; Jazz Mart“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>…<strong>jazz histories and reference books will need serious revision in the light of much of what is presented here</strong>. There are just too many surprises and delights to mention in a review. I know it’s a lot of money, but it’s a lot of words, a lot pictures and a whole lot of music, nearly all of which is unknown to all but the most arcane scholars and collectors &#8211; and completely unknown in the birthplace of the majority of the performers to be heard thereon. This is musical Genesis for most American collectors and enthusiasts &#8211; put your hand in your pockets and find about the music before Mamie, Bessie, Louis, Lemon and Jelly. Make this your priority purchase for 2014</p>
<p>Mark Berresford, jazz historian, editor of Vintage Blues &amp; Jazz Mart</p>
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		<title>Jazzflits, 12de JAARGANG, NR. 211</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Specialisten vertellen geschiedenis van de zwarte musiek in europa … In de box is één stuk te vinden met een Nederlandsetekst, opgenomen door de in 1870 geboren Joseph Boyd. Voor het Duitse Anker Records nam hij in 1919 de song ‘Alice Blue Gown’ in een Nederlandse vertaling op. Boyd kwam in de zomer van1920 naar &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Specialisten vertellen geschiedenis van de zwarte musiek in europa</strong> … In de box is één stuk te vinden met een Nederlandsetekst, opgenomen door de in 1870 geboren Joseph Boyd. Voor het Duitse Anker Records nam hij in 1919 de song ‘Alice Blue Gown’ in een Nederlandse vertaling op. Boyd kwam in de zomer van1920 naar Nederland, waar hij in het Pavillion Centraal te Scheveningen het programma ‘Nigger Songs’ ten gehore bracht. De opnamen van Boyd zijn mogelijk de eerste opnamen van een Amerikaanse (jazz)artiest voor de Nederlandse markt</p>
<p>Jazzflits, 12de JAARGANG, NR. 211, 20 JANUARI 2014</p>
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		<title>Jürgen Salm, WDR5, Kulturmagazin Scala</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Mammut-Projekt gehören auch noch zwei opulent ausgestattete Bücher, in denen die zum Teil unglaublichen Lebensgeschichten der Musiker geschildert werden. Ergänzt werden sie durch Hintergrund-Artikel über die Unterhaltungsmusik und die Kolonialmentalität jener Zeit. Scala stellt eine musikalische Schatztruhe zur Kultur- und Kolonialgeschichte vor, die ihresgleichen sucht. &#160; Jürgen Salm, WDR5, Kulturmagazin Scala, 06.01.2014, 12:05-13:00, Wdhlg &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum <strong>Mammut-Projekt</strong> gehören auch noch zwei opulent ausgestattete Bücher, in denen die zum Teil unglaublichen Lebensgeschichten der Musiker geschildert werden. Ergänzt werden sie durch Hintergrund-Artikel über die Unterhaltungsmusik und die Kolonialmentalität jener Zeit. Scala stellt <strong>eine musikalische Schatztruhe zur Kultur- und Kolonialgeschichte</strong> vor, <strong>die ihresgleichen sucht</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jürgen Salm, WDR5, Kulturmagazin Scala, 06.01.2014, 12:05-13:00, Wdhlg 21:05-23:00</p>
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		<title>Karin Schmidt-Feister, Neues Deutschland, 2/3.11.2013, p.23</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die Geschichte schwarzer EuropäerInnen, lange unbekannt durch die mangelnde Bereitschaft, sich mit Kolonialismus und Rassismus auseinanderzusetzen, wird in dem englischsprachigen Nachschlagewerk ausagekräftig untersucht“ Karin Schmidt-Feister, Neues Deutschland, 2/3.11.2013, p.23</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„<strong>Die Geschichte schwarzer EuropäerInnen, lange unbekannt durch die mangelnde Bereitschaft, sich mit Kolonialismus und Rassismus auseinanderzusetzen, wird in dem englischsprachigen Nachschlagewerk ausagekräftig untersucht</strong>“</p>
<p>Karin Schmidt-Feister, Neues Deutschland, 2/3.11.2013, p.23</p>
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		<title>Andreas Fasel, Welt am Sonntag, 17.12.2013</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Veröffentlichung der Aufnahmen und die umfangreiche Textsammlung, in der historische Zusammenhänge erschlossen, unglaubliche Lebenswege recherchiert und bizarre Geschichten erzählt werden, das ist im Grunde Rainer Lotz&#8216; Lebenswerk Andreas Fasel, Welt am Sonntag, 17.12.2013</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Veröffentlichung der Aufnahmen und die umfangreiche Textsammlung, in der historische Zusammenhänge erschlossen, unglaubliche Lebenswege recherchiert und bizarre Geschichten erzählt werden, das ist im Grunde Rainer Lotz&#8216; Lebenswerk</strong></p>
<p>Andreas Fasel, Welt am Sonntag, 17.12.2013</p>
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		<title>Pascal Cordereix, Bibliothèque Nationale de France</title>
		<link>https://black-europe.com/pascal-cordereix-bibliotheque-nationale-de-france/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ohlly-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2015 16:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230;it&#8217;s a quite incredible work. The amount of all recordings, the quality of texts and iconography makes it a reference for years and years Pascal Cordereix, Bibliothèque Nationale de France</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;it&#8217;s a quite incredible work. The amount of all recordings, the quality of texts and iconography makes it a reference for years and years</strong></p>
<p>Pascal Cordereix, Bibliothèque Nationale de France</p>
<p>The post <a href="https://black-europe.com/pascal-cordereix-bibliotheque-nationale-de-france/">Pascal Cordereix, Bibliothèque Nationale de France</a> appeared first on <a href="https://black-europe.com">Black Europe</a>.</p>
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